Woche 7

Ich glaube wenn ich jeden Tag ganz ausführlich beschreibe, wird es ziemlich langweilig, weil normale Schultage eben nicht viel interessantes bieten. Die abendliche Serienstunde brauche ich glaube ich auch nicht mehr zu erwähnen, diese Woche habe ich jedoch zum ersten Mal eine Serie auf dänisch mit norwegischem Untertitel angeschaut, was ziemlich verwirrend war weil ich von Dänisch oft zwischendrin Worte gehört habe, die man als Deutscher ohne Norwegischkenntnisse auch versteht, aber gleichzeitig norwegisch gelesen habe sodass es ein ziemliches Sprachchaos in meinem Kopf gab 😀

Deshalb beginne ich die Woche 7 mit der Zeit nach der Schule.
Wir haben ziemlich viele Äpfel im Garten gehabt, die von den Nachbarskindern schon immer heimlich geklaut wurden und die alle verbraucht werden mussten und weil ich Zeit und Lust hatte machte ich mich daran einen leckeren Kuchen daraus zu machen. Dank Chefkoch.de gibt es ja die Möglichkeit sich ein passendes Rezept mit entsprechend guter Bewertung herauszusuchen. Weil meine Familie Apfelkuchen liebt, kam der ziemlich gut an!

Abends hatte ich Training und wir hatten einen Gast-Trainer aus Oslo, der uns auch am Dienstag trainierte und uns viel Neues beibrachte. Es ist gar nicht so einfach das alles zu verstehen, weil viele ‘Fachbegriffe’ verwendet werden, die ich so im Alltag nicht verwende und nicht höre, aber das ging relativ gut, weil die Mädels es mir immer noch einmal auf einfach-Norwegisch erklärt haben.

Am Dienstag ging ich eine Stunde früher in die Schule, da wir im Deutschunterricht am Montag Rotkäppchen als Rollenspiel eingeübt hatten und sie es am Dienstag vorspielen sollten. Normalerweise gehe ich nur in den Deutschunterricht, wenn ich Freistunden habe und nicht Dienstags, wenn ich eine Stunde länger schlafen kann…
Es war sehr, sehr unterhaltsam zu sehen, wie die anderen Gruppen das vorspielten und ich habe gemerkt, dass viele Norweger ein ziemliches Problem mit den deutschen Buchstaben o, u,ä,ö,ü haben, da ein geschriebenes o hier wie ein u ausgesprochen wird ein u wie ein ü usw. Aber im Allgemeinen ist das Level hier ziemlich hoch und in den Lehrbüchern sind zum Teil Texte, mit denen sogar Deutsche Schüler heillos überfordert wären. Oft lernen sie hier auch Wörter die kein Mensch jemals benutzen würde. So z.B. hatten wir einen Text über facebook (verfasst von einer Deutschen, wahrscheinlich für facebook zu alten Frau) und dort kamen Sätze vor wie ‘mein Grossvater versucht sich mit allen meinen Freunden anzukumpeln’. Vielleicht liegt es auch nur an meinem Sprachwortschatz aber ich habe den Ausdrcuk ‘ankumpeln’ noch nie gehört, vorallem nicht im Zusammenhang mit facebook 😀

In Sport spielten wir Fussball, wobei ich ziemlich schlechte Karten hatte, weil ich absolut nicht dazu geboren bin Fussball zu spielen und es fast unmöglich ist schlechter als ich Fussball zu spielen.

Im Norwegischunterricht danach mussten wir unsere Gruppenarbeit vorstellen und weil ich schon nicht dabei geholfen hatte die Texte zu schreiben, habe ich einen Text vorgetragen, was ziemlich komisch war, weil ich eigentlich nie laut lese und die geschriebene Sprache sich doch ein wenig von der Alltagssprache unterscheidet.
Nach den 4 Stunden ging es endlich heim und nach dem Mittagessen entschied ich, dass es ein guter Zeitpunkt für ein wenig Energietanken war. Ich glaube das war der beste Mittagschlaf seit langem und es tat so unglaublich gut, weil ich mich hier wirklich mit der Müdigkeit quäle 😀

Mal wieder zu spät startete der Mittwoch mit einer Mathearbeit. Die war eigentlich relativ einfach, aber ich hatte mir das eine Thema nicht noch einmal angeschaut, sodass ich leider bei der einen Aufgabe keinen blassen Schimmer hatte, was ich machen sollte. Ich glaube Mittwoch ist der langweiligste Tag der Woche denn ich habe 3 Stunden frei zwischendrin und irgendwann weiss man einfach nicht mehr was man mit der vielen Zeit eigentlich anfangen soll..

Den Nachmittag über klatschte ich mich aufs Sofa und schaute irgendwelche Backsendungen oder Serien, weil ich zu unmotiviert war irgendetwas zu machen. Abends ging ich eine Runde joggen mit einem der ‘Welpen’ (sind eigentlich noch Welpen aber für mich zu gross um Welpe genannt zu werden :D) und fuhr danach mit meiner Mamma mal wieder nach Levanger für ein kleines Treffen mit den AFSern, diesmal aber zu einer nach Hause und wir waren nur 3.
Nach ein bisschen Tee und etwas kleinem zu Essen, machten sich die Erwachsenen daran zu planen wir unsere Tour (in ein paar Wochen) ablaufen sollte und wir Austauschschüler setzten uns in eine Art Wintergarten mit einem extrem schönen Ausblick, auch wenn es draussen schon ziemlich dunkel war.

Da ich es liebe zu sehen wie die Norweger leben und wie unterschiedlich die Häuser gestaltet und eingerichtet sind habe ich gefragt, ob ich mir das Haus ansehen dürfte. Das durfte ich natürlich, jedoch sagte eine Austauschschülerin aus Belgien, dass das richtig typisch deutsch wäre. Ist mir noch nie als typisch-deutsche Eigenschaft aufgefallen, dass man das Haus sehen will in dem man sich befindet, aber anscheinend sind wir Deutschen so 😀

Wir waren eine Kanadierin, eine Belgierin und ich und redeten über alles mögliche. Komisch daran war jedoch, dass es uns allen drei so ging, dass manche Sätze wie ‘ich weiss nicht’ ‘was hast du gesagt?’ ‘ja ich verstehe’ oder ‘ja, aber..’ einfach aus Gewohnheit auf Norwegisch kamen, ohne dass es einem selbst auffiel, aber es war ziemlich lustig.
Die Belgierin erklärte mir gleich, dass sie Deutsche hasst einfach nur aus dem Grund, weil sie die sch**ss Grammatik 5 Jahre lang lernen musste, aber ich sei ganz in Ordnung (soviel zum Thema Vorurteile und Offenheit gegenüber anderen):D

Die Kanadierin erzählte, dass sie seit sie hier ist viel weniger esse, nicht weil sie abnehmen will, sondern weil sie nicht hungrig ist. Ich war richtig geschockt, weil ich ungefähr das 10-fache essen, von dem was in Deutschland für mich ‘normal’ war. In Deutschland habe ich nicht gefrühstückt und auch sonst nicht so viel gegessen und eigentlich so gut wie keine Schokolade oder andere Süssigkeiten gegessen und wenn ich hier nicht frühstücken würde, würde ich glaub ich richtig am Rad drehen 😀

Am Freitag war hier ‘Sprachtag’, d.h. wir hatten keinen Unterricht sondern verbrachten den Tag mit der gewählten Sprache. Da ich keine gewählte Sprache habe, sondern nur aus Langweile in den Deutschunterricht gehe, war ich bei einer der Deutschgruppen dabei. Zu Beginn war ein Treffen aller Schüler die eine Sprache haben in einem grossen Raum, ein Teil meiner Klasse (unter anderem auch ich) hat aber nicht mehr reingepasst weil der Raum hoffnungslos überfüllt war. Also sind wir zurück ins Klassenzimmer und haben uns den Film von den Schülern, die gerade Studienfahrt machen angeschaut. Wir haben uns natürlich den Film aus Berlin angesehen. Danach hatten wir zwei Stunden Zeit um irgendetwas vorzubereiten für eine grosse ‘show’ danach. Meine Klasse teilte sich auf in eine Gruppe, die Rotkäppchen mit einem Puppentheater spielte, ein paar, die die Lieder ‘Lieblingsmensch’ und ‘Auf anderen Wegen’ 1vorbereiteten und der Rest, mit dem ich einen kurzen Informationsfilm auf deutsch über die Schule anfertigte.

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Anschliessend gab es an verschiedenen Stationen zu den Sprachen für das Land jeweils typisches Essen, von den Schülern der Essens-/Kochlinie vorbereitet. Man muss sagen, dass eigentlich das Essen aller Länder gut war ausser das Deutsche 😀 Sie haben versucht Bratwürste im Brötchen auf Sauerkraut zu machen und um es nett auszudrücken kann man nur sagen, dass der Versuch nix war…

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Während die Schüler also an die verschiedenen Stationen gegnagen sind, sich informiert haben und das Essen probiert haben, sass ich neben dem Deutschen Essen und hatte die Aufgabe mir anzuhören wie sich alle an deutschen Zungenbrechern verscuhten und ich musste dann ein OK in eine Art ‘Laufzettel’ eintragen, am Ende wurden unter allen abgegebenen Zetteln, die an allen Stationen ein OK bekommen haben Preise verlost. Viele wollten, dass ich zeige wie man sie richtig ausspricht, aber ich bin absolut kein König in der Aussprache von Zungenbrechern, sodass die meisten Norweger das besser machten als ich :D.

Zu der Show, bei der alle Klassen zeigten, was sie vorbereitet hatten, will ich nicht allzu viel sagen, weil sich das ganze ziemlich lang hingezogen hat und dadurch etwas langweilig wurde. Was jedoch erwähnt werden muss ist, dass die Mädels, die die deutschen Lieder gesungen haben, sooooooo schön gesungen haben, ich wäre fast geschmolzen 😀

Damit war der Schultag vorbei und es ging ab in die høstferie!

Samstag morgens um viel zu früh ging es ab nach Røros mit meiner grossen kleinen Schwester, den Hunden und meinen Eltern, weil diese dort einen Hundekurs hatten. Wir sind einfach nur mit weil wir Lust hatten und weil ich jede Möglichkeit herumzukommen nutzen möchte.
Nach ich weiss nicht wie viel Stunden Fahrt, in denen ich wie immer schlief, waren wir schliesslich dort. Meine Mamma hatte mich vorgewarnt, dass es ziemlich kalt sein würde, aber wenn man nur drüber redet ist es etwas anderes, als wenn man es dann auch wirklich fühlt :D.Bei ganzen 3 Grad, dafür aber mit super viel Sonne gingen wir also los um Røros zu erkunden.‘

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Die Stadt ist sehr, sehr schön, vorallem weil hier so viele verschiedenfarbige Häuser in ‘allen’ Grössen von ganz klein bis mittelgross vorhanden sind und es so eine gemütliche Ausstrahlung hat. Nach einer kleinen Tour entschieden wir uns zurück in das Hotel zu gehen, in dem der Kurs stattfand um unse in bisschen aufzuwärmen. Weil wir so zuckersüsse Mädels sind haben wir dann sogar kostenlos Kaba bekommen 😛 Da wir ungefähr tausend Stunden herumzubringen hatte, wollten wir nicht wieder direkt raus in die Kälte und liessen uns an der Rezeption Karten geben und meine Schwester zeigte mir alle möglichen Kartenspiele. Nach einer weiteren Stadtrunde in der wir in einem Cafe eine Kleinigkeit gegessen haben ging es ab ins Museum, in dem wir die einzigen Besucher waren und um 15:10 herausgebeten wurden. Notgedrungen mussten wir uns Softeis kaufen, um ein bisschen Zeit zu vertreiben und in allen möglichen Läden herumstöbern, bevor wir uns wieder in die Lobby des Hotels bequemten.

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Am Sonntag fuhren wire in kleines Stückchen an einen Ort, wo ein Hunderennen stattfand. Da Hunde die Welt meiner Eltern sind, war es ziemlich cool mitzuerleben wie das hier so abgeht. Weiss nicht wie ich das hier beschreiben soll, muss wahrscheinlich jeder selbst erleben um sic hein Bild davon machen zu können. Zurück zuhause packte mich mal wieder die Lust zum backen, also probierte ich mch mal wieder an einem neuen Rezept, was ziemlich gut geklappt hat. Abends war eine Freundin da und wir schauten gemeinsam TV.
Fazit nach Woche 7: es wird nicht schlechter, eher besser 😀

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Woche 6

So nach einer etwas längeren Pause kommt hier meine Woche6 🙂

Diese Woche ist ziemlich viel passiert, obwohl sie mit einem ziemlich langweiligen Montag begonnen hat. Die normale Routine: Schule, essen, Basketball, Volleyball, TV, schlafen.

Am Dienstag bin ich zu einer Freundin gegangen und wir haben Smoothies gemacht und uns über alles mögliche unterhalten. Da sie am nächsten Tag aber eine Mathearbeit geschrieben hat und ich Physik, war ich nicht so lange drüben. Jedoch habe ich einen Blick in ihre Matheunterlagen geworfen, was sehr interessant war, da das Mathelevel ungefähr dem der 8. oder 9. Klasse bei uns entspricht. Wie ich schon einmal erwähnt habe gibt es hier mehrere Schwierigkeitsstufen bei manchen Kursen, aber dass die Unterschiede in der gleichen Jahrgangsstufe SO verschieden sind hätte ich nicht erwartet. Aber gut, wenn ich weiss, dass ich im späteren Berufsleben nichts machen werde, bei dem ich kompliziertes Mathe brauche, reicht das völlig aus.

Für Mittwoch hatte ich mich mit meiner Kontaktfamilien-Schwester verabredet. Wie immer stellte sich die Frage ‘was machen wir?’. Aber wir fanden recht schnell eine Lösung: ein kleiner Spaziergang in einen Wald wo noch kleine Bunker von den Deutschen übrig sind, die gegen Ende des zweiten Weltkrieges nach Stjørdal gekommen sind. Mit den genauen Details muss ich mich noch befassen, weil man so gut wie nichts darüber im Internet findet und es ziemlich kompliziert ist Kriegsgeschichten auf norwegisch zu verstehen.
Dort habe ich auch einen alten Mann getroffen, der zu der Zeit als die Deutschen gekommen sind auch hier war und es alles miterlebt hat, jedoch war nicht viel Zeit zum reden.

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Danach entschieden wir uns einen Zitronenkuchen zu backen, mussten aber erst einmal einkaufen gehen. Da hier aber eigentlich überall ein Supermarkt in der Nähe ist, war das kein Problem. Das Problem war eher, dass wir uns nicht an alles gehalten haben, was im Rezept stand und der Kuchen zwar gut, aber das Topping viel zu flüssig und alles etwas zu süss war. Naja, wieder etwas dazugelernt 😀

Um die Zeit, die man zwischendrin warten muss (backen, abkühlen lassen etc) zu überbrücken, entschlossen wir uns dazu Frozen auf norwegisch anzuschauen. Mir ist noch nie vorher aufgefallen wie viel Norwegen eigentlich in dem Film steckt, von den Namen über das Aussehen der Figuren bis hin zur Landschaft ist eigentlich alles norwegisch. (Hier ein kleiner Gruss an Laura <3)

Nachdem wir von dem nicht so gelugenen aber trotzdem leckeren Kuchen gegessen hatten, war es auch schon Zeit für mich heimzugehen. Und nach der abendlichen Serie zuhause bin ich gleich ins Bett.

Am Donnerstag packte mich (nach ganz langer Zeit :D) mal wieder die Backlust und weil wir unendlich viele Pflaumen zuhause hatten, entschied ich mich dazu einen Pflaumenkuchen zu backen. Es war ziemlich mühselige Arbeit die ganzen Pflaumen auseinanderzunehmen, aber es hat sich gelohnt! Ich glaube mein Austauschjahr macht mich zum Back-Profi.

Witzig war auch, dass mich abends eine Freundin angeschrieben hat mit: ‘Irmi was bedeutet ‘Sieg heil’?’
Ihre Frage kam, weil ein Klassenkamerad das unter einem Instagrampost von ihr kommentiert hatte, Aber wie erklärt man das auf norwegisch? 😀

Es ist hier aber ganz normal, dass sobald jemand (vorwiegend Jungs) erfährt, dass man aus Deutschland kommt, etwas kommt wie ‘Sieg heil’ ‘Heil Hitler’ usw. Das krasseste was ich gehört habe war ‘alle Juden müssen sterben’.
Das meint natürlich niemand ernst und es ist sehr schwarzer Humor, aber als deutscher Austauschschüler sollte man darauf vorbereitet sein 😀

Nach einem ziemlich für mich nutzlosen Volleyballtraining und einer Episode House of Cards war auch dieser Tag vorbei.

Der Schultag am Freitag verlief recht unspektakulär, ausser dass mir bewusst wurde wie schwer es für nicht-Deutsche ist das Wort ‘Streichhölzer’ richtig auszusprechen :D. Abends ging es dann mit mehreren Naturwissenschaftskursen von der Schule mit 2 Bussen los nach Trondheim an die NTNU (Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet, was so viel bedeutet wie ‘Technisch-Naturwissenschaftliche Universität Norwegens’). Das ist die zweitgrösste Universität in Norwegen und die wichtigste für Naturwissenschaften. Dort wurde für die Schüler einiger im Umkreis liegenden Schulen eine ‘researchers night’ organisiert mit ein paar Vorträgen zu allen möglichen Themen und vielen Ständen mit Versuchen und Information.


Unter anderem war dort auch ein Stand vom Astronauten Kevin Ford, der dort Fragen beantwortete Essen und Trinken dabei hatte, wie man es auf der Raumstation hat und auch viele weitere interessante Dinge an seinem Stand hatte. Als ich mit ihm redete, stellte sich heraus, dass er Alexander Gerst sehr gut kennt, was ich ziemlich lustig fand, denn ich bin in Norwegen und treffe einen amerikanischen Astronauten der Verbindung zu meiner Heimatstadt hat 😀

An einer anderen Station war die Lebensmittelchemie und sie hatten Wasser mit den vier Grundbausteinen (süss, sauer, bitter, scharf) gemischt, jeweils nur ein ganz kleines bisschen in einem Becher und ein Becher nur mit Wasser gefüllt. Man sollte alle probieren und herausschmecken, was was ist. Das war gar nicht so einfach da man es fast nicht schmecken konnte.

Es gab auch einen Stand an dem man Schnecken, Seetang und andere komische kleine Viecher essen konnte und das haben wir dann auch gleich mal gemacht 😀 gar nicht so schlecht eigentlich.

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Wieder wo anders, konnte man mit einem kleinen Roboter reden und ihm Befehle wie ‘tanze’ o.ä geben, der war richtig süss!

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Es gab noch etliche andere Stände an denen man alles mögliche ausprobieren und lernen konnte, wenn ich aber hier alles aufführe wird es ein bisschen viel und langweilig.
Zum Abschluss des Abends gab es eine Auslosung der Eintrittskarten (eine Freundin hat ein iPad mini gewonnen) und ein Feuerwerk, organisiert und durchgeführt von der Uni-eigenen Pyrogruppe.

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Um halb 1 war ich dann endlich im Bett mit der Aussicht auf weniger als 7 Stunden Schlaf, da ich um halb 9 in der Sporthalle sein musste.

Hier war das ganze Wochenende über der GjensidigeCup, an dem auch meine Mannschaft teilnahm. Ich konnte leider nur am Samstag dabei sein, weil ich am Freitag mit der Schule weg war und sonntags zum Volleyballspiel mitwollte.

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Der Cup startete für mich also am Samstag mit einem Spiel, bei dem ich gleich relativ viel spielen durfte und 2 Treffer erlangte (Applaus bitte). Die Zeit bis zum nächsten Spiel überbrückten wir mit Essen und Erzählen. Die Mädels in meinem Team sind supernett und es ist kein Problem als ‘Neue’ dazuzukommen. Nach den zwei gewonnenen Spielen hatten wir eine ziemlich lange Pause, in der wir in die Stadt uns etwas zu essen und Süssigkeiten besorgen gegangen sind.

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Nach der Pause war ich dran, am Schiedsrichterpult die Zeit zu nehmen und die Punkte an der Anzeigetafel anzuzeigen, was ziemlich anstrengend ist, weil man die ganze Zeit sehr konzentriert sein mus sum nichts falsch zu machen. Währenddessen kamen freiwillige Helfer die Essen an die Schiedsrichterhelfer verteilten und fragten uns irgendetwas. Für mich war es aber unmöglich alles zu verstehen ohne etwas vom Spiel zu verpassen, sodass zum Glück eine Freundin eingriff und das ganze für mich managte. Danach hatte ich wieder eine ziemlich lange Pause, die jedoch schnell vorbeiging weil ich das Spiel unserer Damenmannschaft anschaute und mich mit den anderen unterhielt.

Nach 10 Stunden ausser Haus kam ich schliesslich nach einem sehr schönen Basketball-Tag nach Hause. Es gab das super-norwegische Samstagsessen: Nachos und hinterher wieder den ultimativen Samstags-Süssigkeiten-Wahnsinn.

Die Abfahrt am Sonntag war auf 08:45 abgemacht, jedoch bekam ich um 08:25 einen Anruf, wo ich denn bleibe, weil sie schon am Abfahrtspunkt stehen…. Naja, ich habe also alles noch anstehende in Windeseile hinter mich gebracht und meine Mama gebeten mich kurz dort hinzubringen weil die Zeit nicht gereicht hätte mit dem Fahrrad zu fahren. Nach ungefähr 1 ½ h Fahrt waren wir endlich in Steinkjer, wo der Volleyballcup stattfand. Dort war ich als Linienrichter eingeteilt bevor wir unser erstes Spiel hatte, was zwar nicht schwierig war, jedoch wurde mir das vorher nicht gesagt und ich hatte keine Ahnung von Volleyballregeln und Handzeichen. Allgemein war ich ziemlich mies vorbereitet, weil auch im Training nur die ‘Stammmannschaft’ gut trainiert wurde und nur ihnen die Aufstellung usw. erklärt wurde, aber gut. Da wir nur 6 Spieler waren am Sonntag mussten alle die ganze Zeit spielen und es herrschte irgendwie nicht so die prickelnde Laune im Team und es ga bein ziemliches Chaos auf dem Feld, weil ich nciht die einzige war die die verschiedenen Aufstellungen absolut nicht checkte. Wir haben beide Spiele verloren, aber zum Schluss hat es relativ gut geklappt und wir hatten Spas sund das ist die Hauptsache J

Nach 1 ½ Stunden Heimfahrt in einem alten Volvo mit verdammt bequemen Sitzen ging es eine ¾ in die selbe Richtung aus der wir gerade gekommen waren zum Geburtstag meiner Tante.
Auf der Autofahrt schlief ich und versuchte ein bisschen Energie zu tanken was jedoch kläglich scheiterte 😀

Meine Tante hatte uns in ein Restaurant eingeladen, es war ein alter Bahnhof, in dem ein italienisches Restaurant war und ich fand es sehr, sehr schön gestaltet. Hier habe ich festgestellt, dass es in der Verwandtschaft liegt, dass alle bildhübsch und total herzlich sind. Nach einem extrem guten Essen, es gab Lamm mit Kartoffeln (die irgendwie speziell zubereitet waren, ich kann aber nicht beschreiben wie) und Rotkohl und einen superleckeren Zitronen-Erdbeer-Nachtisch.

Nach der abendlichen Serienstunde war damit meine Woche 6 beendet.
Es ist einfach so perfekt hier zu sein und Teil dieser unglaublich lieben Familie sein zu dürfen!